🏛️ Mit leisen Schritten durch Dresden – Hochsensibel unterwegs in einer großen Stadt

 






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Mit leisen Schritten durch Dresden – Hochsensibel unterwegs in einer großen Stadt




🌄 Ein Start mit Schreckmoment



Es war 5:30 Uhr morgens, als uns ein lautes Scheppern aus dem Schlaf riss.

Wir saßen alle drei senkrecht im Bett – noch benommen, verwirrt, die Gedanken rasten.

Was war das? Ein Einbruch? Etwas umgefallen?


Schnell wurde klar: Es war die Porzellanschüssel auf dem Tisch.

Meine Tochter hatte sie im Schlaf mit den Füßen angestoßen. Der Tisch stand direkt neben der Schlafcouch.

Am Abend hatte ich noch überlegt, ob ich die Schüssel wegräumen sollte – wie so oft, vergessen.


Sie zerschellte laut auf dem Boden – meine Tochter bekam es nur im Halbschlaf mit und schlief weiter.

Ich aber war wach. Hellwach. Und konnte nicht mehr einschlafen.


Die Gedanken kreisten:

War die Schüssel teuer? Muss ich sie ersetzen?

Ich erinnerte mich an unsere Versicherung – sie würde wohl einspringen. Aber trotzdem…

Es fühlte sich an wie eines dieser kleinen Missgeschicke, die uns irgendwie öfter passieren.

Nicht immer – aber oft.


Ich stand auf, machte Frühstück, setzte Tee auf und versuchte, zur Ruhe zu kommen.

Auch meine Tochter hatte ein schlechtes Gewissen – aber ich sagte ihr:

„Es kann passieren. Es ist nur eine Schüssel.“

Denn das war es wirklich. Mehr nicht.





🕊️ Danach: Leise Schritte durch Dresden



Nach unserem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Dresdner Altstadt.

Unser Ziel: die Frauenkirche.


Schon auf der Fahrt spürte ich, wie die Stadt lebt – laut, trubelig, groß.

Für mich als hochsensible Person eine Herausforderung.

Doch ich hatte vorgesorgt: Sonnenbrille, kleine Rückzugsrituale, und der feste Gedanke:

„Wir müssen nichts. Wir dürfen nur.“


Die Frauenkirche war beeindruckend. Majestätisch.

Aber vor allem: still.


Wir setzten uns auf eine Bank und schauten einfach.

Keine Worte, keine Eile. Nur da sein.

Der Moment hatte Tiefe. Und Frieden.


Danach ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt.

Ein Eis. Ein ruhiger Platz im Schatten.

Wenig Programm – aber viele Eindrücke.





🌼 

Mein Tipp für hochsensible Stadtentdecker:



✔ Weniger ist mehr – lieber einen Ort ganz erleben

✔ Pausen sind Teil des Plans, nicht Zeichen von Schwäche

✔ Kleine Vorbereitungen helfen: Ohropax, Sonnenbrille, Wasser

✔ Und das Wichtigste: Sanft mit sich selbst umgehen





💛 Abschlusssatz



Manchmal beginnt ein Tag mit Scherben.

Und endet mit Stille im Herzen.

Weil wir gelernt haben, dass nicht Perfektion zählt – sondern echtes Erleben.


Deine zerstreute Kräuterfee mit Stadtzauber & Schüsselbruch 🫖


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