Ein Tag im Leben einer zerstreuten Kräuterfee
Titel:
Ein Tag im Leben einer zerstreuten Kräuterfee
Heute war einer dieser Tage, an dem ich Tee gekocht habe – aber ihn dreimal vergessen habe zu trinken. Einer dieser Tage, an dem die Schere nicht da war, wo sie sein sollte (und das Schnittmuster auch nicht). Und während ich zwischen Kräutern, Kinderlachen und Gedankenfetzen umherwuselte, dachte ich: Genau das bin ich. Eine zerstreute Kräuterfee.
Der Tag begann mit einem halben Gedanken an Ordnung – und endete mit einem halben genähten Quietbook. Zwischendrin lag das echte Leben: Schulbrot schmieren, ein Pflaster aufkleben, Tee aufgießen (noch mal), Kräuter trocknen, einen Absatz schreiben, Nähgarn aufwickeln, Spülmaschine ausräumen, Gedanken verlieren, Gedanken finden.
Ich liebe dieses Chaos. Nicht weil es einfach ist – sondern weil es ehrlich ist. Es ist mein Leben zwischen Kreativität, Pflege, Kinderturbulenzen und dem Wunsch, anderen etwas mitzugeben. Mal ist es laut. Mal ist es weich. Und meistens ist es ein bisschen krumm.
Aber vielleicht ist genau das der Zauber. Dass man nicht perfekt sein muss, um etwas Schönes zu erschaffen. Dass man auch als Kräuterfee mal müde sein darf – und trotzdem weitermacht.
Weil das Herz voll ist. Weil das Leben ruft. Und weil irgendwo zwischen Tee, Ideen, Kindergeschichten und Nähnadeln etwas wächst, das zählt.
Und wenn du dich manchmal genauso fühlst – dann bist du hier goldrichtig.
Deine
Zerstreute Kräuterfee

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