Meine Morgenroutine
Einleitung:
Morgens um halb sechs – der Wecker klingelt, das Kind steht verkehrt im Bett, der Tee zieht zu lange und die Butter fehlt.
Willkommen in meinem Alltag!
Nein, meine Morgenroutine ist nicht perfekt.
Aber sie ist echt.
Und manchmal – zwischen Zöpfen, Brotdosen und Meckerlaune – finde ich kleine Rituale, die mich trotzdem gut in den Tag starten lassen.
So sieht mein Morgen (meistens) aus:
5:30 Uhr – Der Wecker der Realität
Ich wache auf – entweder vom Handy oder vom Kind.
Schilddrüsentablette nehmen, kurz tief durchatmen, Wasser trinken.
Dann: Frühstück vorbereiten, Brotdosen richten, Schul- und Arbeitssachen checken.
6:45 Uhr – Haare flechten & Schuhe suchen
Das Kind ist müde, der Partner sucht seine Arbeitssachen.
Ich flechte Haare, denke an Tee und vergesse fast meine eigenen Socken.
Was mir hilft: atmen & nicht hetzen lassen. (Okay, meistens.)
7:00 Uhr – Alle aus dem Haus
Tochter, Partner, Chaos – raus.
Küsse verteilen, Türe schließen, Tee aufsetzen.
Ganz kurz Stille. Und ich. Und mein Körper, der jetzt langsam hinterherkommt.
Meine kleinen Morgenretter:
1. Kräutertee statt Kaffee
Ich liebe meinen Tee am Morgen – am liebsten Melisse, Brennnessel oder Lavendel.
Er erinnert mich daran, mir selbst Gutes zu tun, bevor der Tag mich schluckt.
2. Drei Atemzüge am Fenster
Ich stelle mich mit der Teetasse ans Fenster.
Nur für eine Minute. Gucke auf den Himmel. Und atme dreimal bewusst ein und aus.
Das reicht oft, um bei mir anzukommen.
3. Eine kleine Liste für mich
Nicht die To-do-Liste. Eine Will-ich-Liste:
Heute will ich freundlich zu mir sein.
Heute will ich 10 Minuten an meinem Blog arbeiten.
Heute will ich barfuß laufen.
Fazit:
Meine Morgenroutine ist nicht aus Instagram.
Aber sie ist liebevoll.
Und sie erinnert mich daran: Ich darf mitten im Alltag bei mir bleiben.
Und du auch.
Deine Cindy – die zerstreute Kräuterfee

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